Karma
Willkommen auf Aloha Spirit! Diese Seite beschäftigt sich unter anderem mit verschiedenen Aspekten des Karmabegriffes.
Karma stammt ursprünglich aus dem Sanskrit, einer der klassischen, indischen Sprachen. Die Bedeutung des Wortes ist „Tat“ oder auch „Handlungsfolge“. In vielen Weltreligionen ist der Begriff des Karmas üblich: Im Hinduismus ebenso wie im Buddhismus, der diesen Begriff von dort übernommen hat. In der westlichen Esoterik ist der Ausdruck „Karma“ und die damit in Zusammenhang oft genutzten Begriffe wie „karmische Beziehungen“, karmische Verstrickungen“ etc. auch üblich und gehört sozusagen zum Standardrepertoire. 
Der Begriff des Karmas ist sehr eng mit der Vorstellung der Wiedergeburt verbunden und genau genommen bedingen die beiden Begriffe einander: Jede lebende Person hat – nach hinduistischer oder buddhistischer Ansicht – während ihrer physischen Existenz auf dieser Erde – eine Lebensaufgabe zu erfüllen. Bei der Lösung dieser Aufgabe werden natürlich Handlungen gesetzt; gute wie schlechte gleichermaßen. Diese Handlungen sind die Ursachen für Ereignisse, Aufgaben und Prägungen, die dann in zukünftigen Existenzen wesentlich sind. Das endlose Rad der Wiedergeburt ist in Gang gesetzt und Karma ist sozusagen die treibende Kraft in diesem Rad.
Ein vereinfachtes Beispiel kann diese Überlegung wahrscheinlich am besten illustrieren: Wenn eine Person in ihrem derzeitigen Leben überdurchschnittlich stark an Geld, Reichtum Luxus etc. interessiert ist und beispielsweise ihren hohen Geldbedarf durch Betrug, illegale Tätigkeiten oder das Erpressen von Wucherzinsen deckt, dann gehen Buddhisten ebenso wie Hinduisten davon aus, dass sich diese Person in einer ihrer nächsten Inkarnationen wiederum sehr intensiv mit dem Thema Geld auseinander setzen wird. Diesmal allerdings aus einer anderen Perspektive. Z. B. als Bettler, der gezwungen ist, das wenige, das er besitzt, unter schwierigen Umständen zu erbetteln. Die Person hat ein starkes „Geldkarma“ also eine starke Bindung an das Thema. Wird das Thema positiv aufgelöst, und verringert sich das Interesse für Geld, muss eine andere Aufgabe gelöst werden. Ist alles Karma „abgebaut“ dann kann der Mensch ins Nirvana – einem bedürfnislosen und glückseligen Zustand – eingehen.
Obwohl mehrere Religionen den Begriff das Karmas verwenden gibt es zwischen den einzelnen Vertretern unterschiedliche Auffassungen darüber, wie man sein persönliches Karma abbaut und welchen Zustand man am Ende des Abbaus erreicht. Allen gemein ist jedoch, dass dies über eine harmlose und zugleich mutige innere Grundhaltung erreicht wird, auch wenn sich die äußere Ausgestaltung dieser unscharfen Begriffe doch sehr unterscheidet. In einigen Kulturen ist fleischlose Ernährung Ausdruck dieser inneren Haltung, in anderen steht das Kulivieren einer